Pegasus im Stadtheater Biel

Act: Pegasus
Datum: 13.03.2014
Event: Love & Gunfire-Tour
Ort: Stadttheater Biel
Zeit: 20.30 Uhr
Türöffnung: 20.00 Uhr


Ich hab mich sowas von beeilt. Hiess es doch um 19.30 Uhr beginne das Konzert. Tourstart von Pegasus „Love & Gunfire“ – da wollt ich doch vom ersten Ton an dabei sein. Aber als ich dort ankam hiess es schliesslich kurzfristig das Konzert beginne doch erst um 20.30 Uhr. Hätt ich das mal vorher gewusst.

Naja, wie auch immer. Um 20 Uhr durften wir dann in den Saal und mir vielen erstmal fast die Augen aus dem Kopf. Waren wir da ernsthaft richtig? Das war das Stadttheater? Dieser, kleine Mini-Saal? Der war trotz 3 Etagen noch klein. Wir hatten uns das zwar nicht grad wie das KKL vorgestellt, aber doch eher in die Richtung. Ich war defintiv begeistert! Das erste Konzert mit den neuen Liedern und es fühlte sich fast etwas wie ein Wohnzimmerkonzert an. Mit den roten Klappsitzen etwas Kinofeeling, und so nahe an der Bühne, obwohl ich ’nur‘ in der 6. Reihe sass. Doch diese Reihe schien perfekt. Nicht zu nah, nicht zu weit, auf richtiger Höhe. Perfekte Sicht.

Die fünf betraten zum Intro die Bühne und legten mit „Man On Mars“ los. Im Hintergrund ein grosses aus Bühnengerüste gefromtes Herz. Und es zuckte und kribbelte vom ersten Ton an in den Beinen – „hoffentlich bleiben die Leute nicht alle sitzen!“. Es ging weiter mit „Holding on to you“ und die ersten Lacher folgten bereits – kurz vorm Ende des Liedes unterbrach Noah und fragte „Sitz da jemand mit Sonnenbrille im Publikum?“. Tatsächlich. Und dann endlich forderte Noah die Leute zum Aufstehen auf. Als 1. Rockband im Stadttheater müsse man ja schliesslich auch alles geben und die Bude richtig auseinander nehmen. Da konnte die Party beginnen. Es folgten ‚Raise A Hand‘ und ‚Who cares for one‘ und darauf die ersten neuen Lieder. ‚Higher‘, ‚I take it all‘, ‚Lay Low‘ und ‚Symptoms‘ – und absolut genial. Am Morgen hatte ich noch das Interview auf Canal 3 gehört und mir schon etwas Sorgen gemacht, als die da von der ganzen elektronischen Musik redeten. Aber – fantastische Melodien, tolle Texte – Live klang das total genial. pegasus‚…nobody said life was easy…‘ Aber mit Konzerten wie diesen machen es Pegasus auf jeden Fall einfacher.

Noah stellte die Band wie gehabt vor und wollte einige Anekdoten zu allen bringen, aber irgendwie hatte er das nach dem Zweiten bereits wieder vergessen. Als ‚Digital Kids‘ darauf folgte, war ich zwar nicht immens begeistert, aber ‚Digital Kids‘ klingt live gleich so viel besser – wenn Noah’s Stimme einfach Noah’s Stimme ist und nicht alles so extrem verzerrt klingt und ist. Den Leuten gefiel es generell und es ist so richtig zum Feiern sowie ein totaler Ohrwurm. Es folgten die altbekannten und geliebten ‚Rise up‘ und ‚Technology‘. Erst verwandelte sich der Saal in einen riesen Chor und dann gings nochmals richtig ab – alle begannen zu hüpfen, bevor sich Pegasus schon wieder verabschiedeten. Aber natürlich nicht ohne Zugabe. Zum Abschluss mit ‚Last night on earth‘ nochmals was ganz neues, dann ‚Skyline‘ und mit ‚Surfer girl‘ in acapella verabschiedeten sie sich vollenz. Waren aber dann noch für Autogramme anzutreffen.

Tolles Konzert und live sind die neuen Lieder grossartig. An der Setlist lässt sich sicher noch arbeiten (wir wollen Gabriel und Simon singen hören à la „Elle“ und „Touch the ground“ oder „The Great Unknown“, zB). Aber es ist definitiv toll sie wieder live on stage zu sehen.

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