Baschi am Wankdorffest

„Ist hier überhaupt was los?“ war wohl mein erster Gedanke, als ich um die Ecke aus Richtung Wankdorfbahnhof kam und meinen Blick über den Platz Richtung Bühne schweifen liess. Eine grosse ToiToi-Anlage, Food und Getränkestände zu meiner Linken und Rechten. Die grosse Menschenmass blieb an dem Tag definitiv aus. Dabei zeigte sich nach den ganzen regnerischen und kalten Tage der verangenen Woche endlich wieder die Sonne. Es wurde richtig warm da vor der Bühne.

Ja, das war das Wankdorffest. Der 13. Juli – letzter WM-Tag, das Finale.

Natürlich waren wir nicht wegen dem Fussball dort. Naja, ich auf jeden Fall nicht. 😉 Übers ganze Wochenende hatten da schon Konzerte stattgefunden. Gratiseintritt. Wenn ich das richtig mitgekriegt hatte, hatten Trauffer wohl das grösste Publikum. Manch Musiker war wohl wegen mangelnder Begeisterung und Einsatzfreude des Publikums sogar etwas genervt gewesen.

Ich glaub, an dem Tag gabs nichts, worüber man sich aufregen musste. Einfach ein gemütlicher Sonntagnachmittag mit den schön warmen Sonnenstrahlen geniessen. Eine Bratwurst mit Pommes, dazu ein Konzert von Baschi. Man hätte noch bei Konzertbeginn in die vordersten Reihen hineinspazieren können. Aber die Zuschauer hielten Abstand voneinander. Naja, dafür gabs eben auch genügend Platz. Es waren alle eher dezent zurückhaltend, aber haben auch immer mal wieder mitgemacht: singen, Arme schwenken, applaudieren und jubeln. Zu den besten Baschi-Konzerte gehörte dieses wohl eher nicht. Textpatzer, mein Fave „Kennsch mi no…“ war zum Wegschmeissen (ok, das nervte mich) und eben, die Stimmung im Publikum war auch nicht das, was ich schon erlebt hatte. Aber generell gefiels mir gut. Zum WM-Finale durfte natürlich Baschi’s Fussball-Hit „Bring en hei“ nicht fehlen. Natürlich gabs auch diverse alte und neue Songs – „Miss Monroe“, „Irgendwie wunderbar“ oder auch ‚Din Wäg“  Die Band schien gut gelaunt, die warme Sonne tat der Seele gut,und ich war mit ein paar lieben Leuten dort.

Baschi @ Wankdorffest[Mehr Bilder in der Gallery]

Einfach ein Sonntagnachmittag so richtig zum Geniessen. So oder so.

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