Brooke Fraser in Zürich

Nachdem die letzten Klänge von Lo & Leduc am „Tag der Milch“ verstummt waren, ging es bald schon von St. Gallen nach Zürich. Dank Mainland Music konnte ich an dem Abend zum 1. Mal Brooke Fraser live sehen. Das Konzert fand in Zürich im Exil statt. Ja, ich kannte hauptsächlich ihren Hit „Something in the water“, freute mich aufgrund davon aber sehr aufs Konzert. Naja, ich wurde leider enttäuscht.

Also, wenn es heisst, das Konzert beginne um 19 Uhr, find ichs nicht so cool, wenn’s erst um 19.40 Uhr anfängt. Und auch nicht, wenn wir dann nochmals ca. 40 min auf den Hauptact warten müssen… Support Act war Ladina von der Band Delorian Cloud Fire aus Basel. Ich fand sie ganz gut, aber hat mich jetzt nicht umgehauen. Vielleicht hätte es mir mit der ganzen Band besser gefallen? Ich weiss es nicht.

Aber ja, der ganze Abend fand ich allgemein jetzt nicht sehr prickelnd. Brooke Fraser hat ne schöne Stimme und Songs, ist aber so viel elektronischer geworden. Das ist ja offensichtlich (leider) momentan total in. Sie stand mit nem Keyboarder auf der Bühne, spielte selber nur wenig Gitarre, das meiste kam auf Knopfdruck. Es kam mir echt fast vor wie ein DJ mit seiner Sängerin. Und nachdem wir auch so viel und ewig warten mussten, dauerte das Konzert von ihr nicht mal eine ganze Stunde. Ich wurde schon nach 30min ungeduldig und hab angefangen zu rechnen, wann die Show fertig sein werde. Bin dieses Jahr ja schon mal bei Mark Forster frühzeitig aus dem Konzert gegangen, weil es mir nicht gefiel. Ich hab es mir da tatsächlich auch überlegt. Naja, aber das Konzert war ja eben dann eh so kurz.

Es war wenigstens schön einige Freunde und Bekannte da anzutreffen, aber ansonsten war das Fazit des Abends eher „Ich wär besser nach Burgdorf zu den Rival Kings gefahren“.

 

 

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