Hurts | The Exile Tour in Bern

Act: Hurts
Datum: 18.11.2013
Event:The Exile-Tour
Ort: Festhalle, Bern
Zeit: 19.45 Uhr
Türöffnung: 18.30 Uhr


Hurts Okay, ich geb ja zu. Wenn Pegasus nicht Support Act von Hurts gewesen wären, bezweifle ich, dass ich für das Hurts-Konzert Geld ausgegeben hätte. Dass ich dann noch Tickets gewonnen habe, war reine Glückssache.

Als ich kurz vor 19 Uhr vor der Festhalle stand, verwunderte mich schon, dass noch immer so viele Leute anstanden. Alle auf dem gleichen Haufen, in der selben Schlange. Dass es 2-3 Reihen weiter links viel weniger Leute hatte und viel schneller ging, schienen die Meisten gar nicht zu sehen. Somit war ich dann trotzdem – nach Taschenkontrolle und Abtasten (als wäre man am Flughafen) – innert 10min in der Halle. Kurz beim Pegasus-Merchstand vorbei , Toilette und was essen. Naja, essen wäre super gewesen. Liess ich allerdings. Die Schlangen waren mir zu lang und dasselbe an der Garderobe. Es hatte noch so wenige Leute vor der Bühne. Da spazierte ich kurzer Hand seitlich rechts in die 3. Reihe rein.Eine Viertelstunde später als angekündet startete die Show. Das Intro von Pegasus erklang und die fünf betraten einer nach dem anderen die Bühne. Am Anfang war die Stimmung etwas verhalten. Einige Hurts-Fans schienen nicht so begeistert, dass Pegasus als Support Act da waren. Die junge Frau, die neben mir stand, auf jeden Fall nicht. Aber, das änderte sich schnell. Stimmung kam bald auf. Froh mal wieder Berndeutsch sprechen zu dürfen nach der bisherigen Tour mit Hurts, meinte Noah. „Man on Mars“, „Rise Up“, „Raise A Hand“, der neue Song „I take it all“, „Easy“, „Skyline“ und „Technology“ waren auf der Setlist. Pegasus zogen das Publikum mit. Die ganze Band wurde vorgestellt, natürlich durfte das Schlagzeug Solo von Stefan nicht fehlen und im Nu war die halbe Stunde schon wieder durch. Pegasus
Um ca. 21 Uhr betraten Hurts schliesslich die Bühne. In Deutsch, teil Schweizerdeutsch begrüsste Theo das Publikum, bedankte sich auch in denselben Sprachen während der Show immer wieder. Die ganze Zuschauermenge hatte sich verschoben und ich war nicht mehr ganz so weit vorn, aber hatte gute Sicht auf die Bühne. Die Show begann mit „Mercy“ und Schlag auf Schlag folgten schon ihre Hits: „Miracle“, nach „Silver Lining“ dann „Wonderful Life“ und „Somebody to die for“. Ich war ziemlich überrascht wieviele Lieder ich von ihnen eigentlich kannte. Bei „Blind“ sang das Publikum lautstark mit, ebenso bei „Blood, Tears & Gold“ sowie natürlich bei „Stay“. Faszinierend find ich immer wieder diese starre, kalte Ausstrahlung von den beiden. Irgendwie eindrücklich. Ein persönliches Highlight empfand ich dann aber doch, als Adam gegen Ende der Show auf dem Steg lächelte. Ich hatte mich ernsthaft die ganze Zeit gefragt, ob die das auch können – lächeln. Er wurde mir gleich viel sympathischer. Theo steht klar im Mittlepunkt, obwohl Hurts ja eigentlich aus zwei bestehen. Die restliche Band war wie fast nicht da. Irgendwie fand ich das störend. Das Publikum sang und klatschte zwar mit, und liess dann bei „Illuminated“ auf Bitte von Theo die Festalle in ein Lichtermeer tauchen mit Handys, Kameras und Feuerzeugen, aber irgendwie konnte zwischendurch die Stimmung nicht so sehr aufrecht gehalten werden und war eher flau. „Die Songs, die man kannte waren super. Alle anderen klangen wie die, die man kannte“ empfand eine Bekannte – und es trifft ziemlich zu. Etwa ab einer Stunde Konzert fand ich, dass das Konzert langsam sein Ende nehmen durfte und erwischte mich immer wieder dabei, wie ich auf die Uhr guckte.

Das Konzert letzten Sommer am Gurtenfestival hatte mir besser gefallen. Bin mir also nicht sicher, woran es genau lag. Die Lieder von Hurts sind wirklich gut und bleiben auch Hängen – der Ohrwurm ist da gegeben. Zukünftig werd ich mir Hurts allerdings eher auf CD und im Radio anhören. Naja, je nach Support Act kann man es sich dann vielleicht nochmals überlegen. Allein wegen Pegasus hat es sich schon gelohnt.

Videos Pegasus: Youtube
Videos Hurts: Youtube

Photos: Pegasus | Hurts

Please follow and like us:

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*