James Blunt am The Showcase

Leider habe es für das Meet & Greet knapp nicht gereicht, dafür gebe es VIP-Tickets. Das fühlte sich schon irgendwie wie ein Dolchstich mitten ins Herzen an, hab mich dann aber schon über die E-Mail von Postfinance mehr als nur gefreut.

Das 44. 20min The Showcase mit James Blunt – und ich war als VIP dabei!

James Blunt @ Zurich

James Blunt @ Zurich

Etwas mehr als ein Jahr davor, am 23. September 2013, war ich da auch schon an einem Showcase  – exakt selber Ort, selber Musiker, andere Organisatoren. Damals wars die Energy Live Session, an der James und seine Band spielten. So aufregend! Déjà-Vu vom feinsten.  Ich geh seit  2008 an James Blunt’s Konzerte, und ich geh immer wieder unglaublich gerne hin. Meine Kollegin und ich fanden: VIP? Ist ja nett, aber oh der VIP-Bereich in der Härterei Zürich ist sooo weit von der Bühne entfernt. Und ausserdem erinnere ich mich noch gut, wie James mit den VIPs ganz schön haderte, weil sie doch irgendwie nicht so recht mitmachten ;). Ich wollte bestimmt nicht freiwillig da oben stehen. VIP Plätze sind in meinen Augen meistens defintiv schlechter. Ich mag es, mitten drin zu sein, bei all den Fans, dort wo richtig Stimmung herrscht. Wenn’s kein Meet & Greet gibt, dann bin ich mit ganz normalen Tickets total zufrieden ^^ Perfekte Lösung? Den Gratisdrink holen und uns vor die Bühne stellen. Das war ganz leicht – hatte noch so viel Platz für uns. Rechts auf der Seite nur 2-3 Reihen von der Bühne weg. Es ist mir ja jedes Mal ein Rätsel, warum die Leute sich alle in die Mitte stellen und immer weiter nach hinten rutschen, wenn’s vorn seitlich noch so viel Platz hat.

James ist witzig! Ich weiss, das glauben viele wohl nicht, die grad mal „You’re Beautiful“ kennen und ihn nie wirklich live gesehen haben. Über die Jahre ist er selbstsicherer geworden und aus sich rausgekommen. Er ist alles andere als langweilig. Habt ihr von seinen Tweets an die Hasser schon gelesen? Ja, er ist so. Mit seiner selbstironischen und sarkastischen Art bringt er die Leute an seinen Konzerten zum Lachen, das Publikum da am Showcase. Er flirtete mit den Fans, unterhielt sich mit dem Publikum. Er versuchte es auch mal mit ein paar Brocken Deutsch oder Französisch. Und auch wenn ich James immer in guter Laune und super lustig erlebt hab, an dem Abend toppte er das sogar noch. ‚Die Ukulele nehme er immer ins Schlafzimmer, dann sehe er grösser aus‘ war nur einer vieler solcher Sprüche, die er von sich gab. Er schien den Schalk im Nacken zu haben und ziemlich aufgedreht zu sein. Er liebte es rumzualbern. Und die Band macht natürlich mit.

[Fotos in der Galerie]

Sie begannen mit einem langsamen Titel – „Blue on blue“, aber mit jedem Lied wurde die Stimmung besser und ausgelassener. Ich dachte ja, sie würden wieder mit den Overalls die Bühne betreten, wie auf ihrer bisherigen Moonlanding-Tour, aber sie kamen ganz normal in Jeans und T-Shirt. Bei sämtlichen Liedern, vor allem den bekannteren wie „Wisemen“ [Video hier] , „Postcards“, „Goodbye My Lover“ oder „Stay The Night“ verwandelte sich der Saal in einen grossen Chor.

Und schliesslich, auch wenn es auf der Setlist (ja, ich hatte vor der Show schon „gespickt“) nicht drauf stand, fehlte „You’re Beautiful“ [Video hier] natürlich nicht. Mit dem zweitletzten Titel vor „Bonfire Heart“, gabs nochmals so richtig Gänsehautfeeling.

Super Typ, toller Musiker und ja, das nächste Mal klappt es vielleicht sogar mit einem Meet & Greet!?! 😉

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