Al Pride an der Uni Irchel in Zürich

Dass Al Pride an dem Abend an einer Uni Irchel-Party in Zürich ein Konzert geben würden, hatte ich gar nicht mitgekriegt. Eigentlich wollte ich ja schön brav ins Fitness, aber das war grad so viel verlockender. Also, 17.30 Uhr aus dem Büro und spontan ab nach Zürich.

Ein wunder-, wunderschöner Abend. Die Sonne warf ihre letzten goldenen Strahlen über die Stadt Zürich, aus einigen Wolken fielen ein paar vereinzelte Regentropfen. Okay, ich geb zu, so richtiges Sommerfeeling kam noch nicht auf. Dafür war es zu kalt an dem Abend. Das schlug zu Beginn vielleicht auch etwas auf die Stimmung dort am Fest. Ich hatte ja schon Angst, ich verirre mich wieder. Hatte keine Ahnung von der Gegend. Aber da stand ja auch schon der bunte Bandbus von Al Pride, von weitem sah ich die Menschenmenge und die Band war gerade am Aufstellen und Soundchecken als ich hinzukam. War also absolut richtig und hatte meinen Weg gefunden. „Du bist auch an jedem Konzert“, kriegt ich zu hören – wie auch immer ich das auffassen sollte?! Es dauerte noch einen Moment bis das Konzert begann. Anfangs waren die meisten Zuschauer etwas zurückhaltend, liessen sich aber immer mehr auf die Musik von Al Pride ein. Manche tanzten und alberten schliesslich ausgelassen vor der Bühne rum. Mir wurde es da schliesslich etwas zu eng und zu bunt, als alle näher rückten. Ich verschob meinen Standort nach hinten, denn ich wollte einfach Al Pride hören und sehen. Bei der letzten Show, an der ich war (Blog: Al Pride im Komplex Klub) Die genaue Setlist weiss ich auch nicht mehr so genau – die aktuelle Single „Waterfalls“, „Something“ sowie „Red Glasses“ waren auf jeden Fall Teil davon. Das Konzert war dann schon sehr schnell wieder zu ende. So ca. ne halbe Stunde konnten sie spielen. Dass sie nicht ganz so lange spielen würden, wusste ich zuvor bereits, aber so wars dann nicht mal von der Band geplant. Sie mussten schliesslich sogar einen Song weglassen, damit die nächste Band spielen konnte. Echt blöd! Aber, ich beklag mich nicht! Ich war glücklich und zufrieden, dass ich Al Pride an diesem Abend wieder live sehen konnte. Im Gegensatz zu anderen, die sich offensichtlich ganz schön hineinsteigern konnten, dass es nun so kurz war. Dabei hatte ich definitiv den längeren Anfahrtsweg. 😉

 

Auf dem Heimweg hab ich mir dann doch geschworen, dass ich aufhör unter der Woche nach Zürich zu fahren. Das ist immer so ein Gestresse mit diesem ÖV und wird viel zu oft zu kleineren oder grösseren Abenteuer (Blog: Pegasus in der Photobastei). Erst schaffte ich das Anschlusstram nicht und dann stieg ich noch in die falsche Richtung ein. Genau um Haaresbreite habe ich noch den allerletzten Zug erwischt. Ich hab mich sowas über mich selbst geärgert – meine Gedanken sind einfach jeweils ganz wo anders. Naja, bis mir einfiel, dass ich spätestens am 4. Juni wieder unter der Woche nach Zürich fahre – zu Ryan Keen. Und da war der Ärger schon wieder vergessen und ich durchaus bereit weitere solche (kleinen) Abenteuer zu riskieren 😉 Es ist zu schön und macht zu viel Spass als das aufzugeben 🙂

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