Museumsnacht 2015 in Bern

mit OhYeah!-Ausstellung und Rival Kings Konzert

Eigentlich wollte ich bereits an dem Abend ans Andermatt-Live, aber um Ferientage zu sparen entschied ich mich dann doch für die Museumsnacht in Bern, da Rival Kings ein Konzert für angekündet hatten. Nach der letztjährigen Museumsnacht mit Pablopolar-Konzert war mir bereits klar, dass es bestimmt auch dieses Mal wieder eher speziell werden würde. Aber Rival Kings kann man gar nicht oft genug sehen und mit ner Freudin dabei, würde das ein lustiger Abend werden. Wir konnten uns auch gleich noch die „Oh Yeah! Popmusik in der Schweiz“ Ausstellung anschauen gehen.

 Naja, der neuste Teil der Ausstellung, so ab 2000, fehlte ja schon mal, weil in dem Raum die Konzerte stattfanden. Gut, sahen wir uns den Rest einfach an. Ganz so einfach war das nicht, weil natürlich so viele Leute an der Museumsnacht unterwegs waren. Während der Museumsnacht öffnen diverse Institutionen von 18 bis 2 Uhr morgens (dafür dass es Museumsnacht heisst, find ich 2 Uhr morgens recht früh) ihre Türen und bieten diverse und exklusive Einblicke hinter die Kullissen. Es finden viele Konzerte, Lesungen und Führungen statt. Man bezahlt einen Eintritt und kann damit so viel anschauen gehen, wie man möchte und es zeitlich reicht. Wir blieben im Museum für Kommunikation. Die „Oh Yeah!“-Ausstellung beinhaltet sehr viel Audio und Videomaterial zur Geschichte der Musik, vor allem eben der Entwicklung in der Schweiz. Man muss sich auch durch vieles durchlesen. Ausgestellt zum Anschauen waren vor allem diverse Tonträger, Werbeplakate und Tickets von früher sowie Setlists sowie einige spezielle Kleidungsstücke und Instrumente. Das mochte ich am liebsten, vom Rest war ich semi-begeistert. Hatte von der ganzen Ausstellung irgendwie mehr erwartet. Aber wir gehen dann wohl nochmals hin, wenn’s weniger Leute hat und auch der letzte Ausstellungsteil noch zu sehen ist. Die ganze Ausstellung wurde ja nun noch bis August verlängert. Da gefiel mir die eigentliche Kommunikations-Ausstellung des Museums besser. Mit all den alten Schreibmöglichkeiten, Briefkästen und Telefone von früher. Die ganze Entwicklungsgeschichte der Kommunikation halt. War super spannend!

Ja und das Konzert: Anders als Pabloplar im Vorjahr spielten Rival Kings zwei Sets. Muss keiner verstehen, warum das so durchgeführt wurde? War irgendwie blöd. Das Licht darin ist natürlich auch eher komisch und für Konzerte ist der Raum soundtechnisch ja sowieso nicht gemacht 😉 Aber egal, das Konzert war dann noch das i-Tüpfelchen des ganzen Abends. Ausserdem konnte ich meine Begleiterin vollends von den Rival Kings begeistern. Die Luzerner Band hat sie auch mit einem so kurzen Set und Songs wie „Walls“, „Citizens“ und „Echos“ bereits überzeugt. Sie konnte leider nicht für beide bleiben, ich blieb natürlich bis am Schluss.


Somit war das alles in allem ein echt toller Abend und je nach dem, wer 2016 dann spielt, überleg ich mir bestimmt wieder hinzugehen.

Offizielle Webseite Rivalkings: www.rivalkings.net

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