Pablopolar an der Nacht der Forschung

Ich hatte in diesem Herbst noch kaum Pläne. Natürlich kündeten Pablopolar aber schliesslich nach vier langen, konzertlosen Monaten am Tag vom Energy Air eine Show an. Aber hey, das war ganz klar – sämtliche Pläne würden einfach über den Haufen geworfen, wenn’s nicht mit dem Pablopolar-Konzert zu vereinbaren wäre. Aber wieso nicht gleich ALLES sehen, wenn’s denn geht? Spontan am Nachmittag Kodaline an ner speziellen Akkustiksession im Swisscom Shop und dann noch eine Weile ans Energy Air, denn Pablopolar spielten erst um 23 Uhr.

Anlässlich der „Nacht der Forschung“ der Uni Bern standen Pablopolar zu fünft auf der Bühne. In einem weissen Festzelt auf der grossen Schanze. Was diese „Nacht der Forschung“ eigentlich genau sein sollte und alles bot, kriegte ich natürlich nicht mit. Ich war eh schon vom ganzen Tag ziemlich geflasht. Nochmals ein Bisschen „Sleepwalker-Tour“ durchleben, alles andere war für den Rest des Tages einfach zu unwichtig.

Auf der Bühne stand die Band, um mich rum einige Bekannte. Mit den sanften ersten Klänge der Trompete, den herzerwärmenden Lichtern, da breitete sich die Freude in mir aus. Das Herzklopfen bei „Guiding Light“, das Fernweh, das mit „Monterey Bay“ kommt, mein All-Time-Favourite „A Thousand Years“ oder „Long Distance Call“, der einfach immer Gänsehaut verursacht. Und dazwischen die Neugier und Vorfreude auf die neuen Songs, welche viel zu schnell durch waren. Und da ist man fast etwas überrumpelt, weil nicht nur die neuen Songs so schnell vorbei sind, sondern das ganze Konzert. Wär’s nach mir gegangen, hätte ich ihnen die ganze Nacht zugehört.

Und auch, wenn Kodaline mir fast den Atem raubten und das Energy Air ziemlich cool war, am schönsten war es dann doch am Pablopolar-Konzert. Und ich hätt das für nichts auf der Welt missen wollen.

Offizielle Webseite Pablopolar

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