Pegasus in der Mühle Hunziken

Ich habe meine Arbeitskollegin abgeholt und gemeinsam sind wir nach Rubigen gefahren. Da sind wir erst direkt auf ihre Familie getroffen, und ich auf viele Freunde und Bekannte. 1. Stock, gleich an der Treppe war unser Spot. Ungewohnt, aber richtig toll! Der Band sah man zwar auf den Kopf, aber von da oben hatte man das ganze Publikum schön im Überblick. Das war richtig cool und etwa auch bewegend, die ganzen Leute zu beobachten. Die vielen strahlenden Gesichter. Alle waren da fürs Konzert, wegen Pegasus – ihre Musik zu hören und Spass zu haben.

Es war ein besonderes Konzert, oder eigentlich die ganze Tour. Bereits das 2. Mal durfte ich nun Pegasus in der Mühle Hunziken live sehen – das erste Mal damals in 2012. Es ist toll zu sehen, wie weit die Band bis anhin gekommen ist und immer noch bzw. wieder dabei zu sein.

Um 21 Uhr, später als gedacht, begann dann das Konzert mit dem Support Act: Damian Lynn. Er ist Singer/Songwriter aus Luzern und war auf der ganzen „Love & Gunfire“ Herbst/Wintertour dabei. Er begann mit einem ruhigen Lied, das einige wohl bereits kannten – Let The Chips Fall – und zog die Zuschauer schnell in seinen Bann. Es war so schön zusehen, wie die Leute unten im Parterre alle schweigend zuhörten und das Geschwätze hauptsächlich von der Bar hinter uns kam. Das war nervig, klar, aber die meisten hörten eben wirklich zu. Beeindruckend, was er allein mit seiner Stimme und der Gitarre mit und aus seiner Loopstation zaubern kann. Wer Ed Sheeran kennt, kann sich ein wenig vorstellen, wie das klingt – nur eben in Damians ganz eigenen Stil. Unter den sieben Liedern auf seiner Setliste waren sechs seine eigenen, das siebte ein Cover. Und was für ein Cover! Er spielte eine sehr schöne Version von Kodaline’s „All I Want“ [Video hier]. Neben „Between The Lines“ habt ihr alle bestimmt auch schon seinen „Feelgood Tune“ [Video hier] im Radio gehört – den konnten manche kaum erwarten. Toller Start in den Konzerteabend!

Pegasus‘ neues Intro ging gegen 21.45 Uhr los und mit „Digital Kids“ rissen sie das Publikum von Anfang an mit. Mit „Higher“ und  „Rise Up“ ging es gleich weiter, und mein All-Time-Favourite „Raise A Hand“ war auch einer der ersten gespielten Titel. Die Stimmung in dem Berner Club war genial. Man merkt immer wieder, dass die Musiker da gerne spielen und das überträgt sich jeweils aufs Publikum – auch an dem Abend. Und dass das Berner Publikum Pegasus liebt, das ist immer deutlich ersichtlich und hörbar. Gegenüber der Frühlingstour hat sich das eine oder andere geändert – die Versionen von „Free“ (ja ok, allein dass Ana Scent nun nicht dabei war) oder etwa „Other Side“ zum Beispiel. Beim letzteren standen vor allem Simons Gitarre und Noahs Gesang im Vordergrund. Dazu kam ein wunderbares Cover von Sia’s „Chandelier“ [Video hier]. Ich konnte den Song ja mittlerweilen nicht mehr hören und war so genervt von. Die Pegasus Version gefällt mir aber so gut. Nicht so hoch, nicht so quietschig, nicht so total nervig. Einfach schön! „Elle“ kam wie immer super an und „Man On Mars“ durfte natürlich ebenfalls nicht fehlen.

Als bei „Easy“ die Band vorgestellt wurde, wurde Gigi (Keyboard), anders als sonst, als letzter vorgestellt – es war nämlich sein Geburtstag! Er kriegte einen Kuchen mit Kerzen und ich hatte Papierschlangen mitgebracht. Er wurde schön gefeiert! Da macht das ‚Arbeiten‘ ja wahrscheinlich gleich noch mehr Spass?! 😉 Als letztes gab es „Skyline“, aber die Zugabe kam natürlich noch – oder besser gesagt DIE Zugaben. Habt ihr „Light it up“ schon live gehört? Ich liebe es! Soll ihnen bloss nie einfallen, den je anders zu spielen 😉 Das Drum Battle zwischen Stefan und Gabriel war auch wieder Teil des Konzerts und bei „Technology“ [Video hier] sprangen auf einmal Leute im Publikum mit, denen wir das so gar nicht zugetraut hätten. hihi.

[Fotos Damian | Fotos Pegasus ]

Und weil Pegasus an dem Abend besonders gut gelaunt waren, war mit „I Take It All“ nicht etwa Schluss. Noah, Gabriel, Stefan und Simon traten ins Publikum runter, stellten sich mit dem Mikrofon mitten in die Menge rein und sangen „Surfer Girl“ acappella. Und das mit „Choreographie“. Schaut euch das Video an und seht selbst, was ich mein. Da hatten sich die Jungs was schönes ausgedacht.

Eine Weile nach dem Konzert zeigten sich schliesslich alle fünf auch noch wie versprochen, schrieben Autogramme und machten Fotos. Ein unvergesslicher Abend! 🙂

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