Sarah Connor am Zermatt Unplugged

Von Kodaline (lest über ihr Konzert in Zermatt hier) ging es weiter ins The Alex. Eigentlich eine Tennishalle des Hotels, wird diese jeweils fürs Zermatt Unplugged zum Konzertlokal umgebaut. An diesem ersten Festivalabend trat im The Alex die deutsche Pop- und Soulsängerin Sarah Connor mit ihrer Band und zwei Backgroundsängerinnen auf.

Sarah Connor schaffte 2001 mit „Let’s get back to bed – boy!“ und dem Debutalbum „Green Eyed Soul“ ihren Durchbruch. Songs wie „From Sarah with Love“, „Music is the key“, „Just one last dance“ oder „From zero to hero“ landeten an der Spitze der Charts. Ich fand sie damals richtig toll. Bis heute hat sie über 7 Millionen Tonträger verkauft.

Sarah Connor singt deutsch

Seit der Veröffentlichung ihres 9. Studioalbums “Muttersprache” im Mai 2015 singt Sarah nun Deutsch. Darauf war ich besonders gespannt. Aber auch überhaupt auf den ganzen Auftritt. Ich hatte meine Namensvetterin nämlich noch nie live gesehen. 

Bei den vielen Frauen im Publikum war Sarah dann erstmal neugierig, ob denn jemand einen Mädelsabend mit dem Konzert verbinde und wünschte sich selber mal wieder einen. Das hätte sie schon lange nicht mehr gemacht. Aber mit vier Kindern daheim, sei die Arbeit ja immerhin sowas wie Urlaub. Da habe sie dann Zeit, auch mal die Füsse wieder hochzulegen.

Deutsch steht ja der Sängerin tatsächlich ganz gut. Das Soulpop-Album hat sie mehrheitlich zusammen mit den Rosenstolz Produzenten geschrieben. Es gibt mittlerweile nicht nur eine Deluxe Version sondern auch eine Live-Version. Sie betonte sehr deutlich, dass sie sich selber nicht mehr als den Popstar von damals sieht, sondern als Künstlerin.

Die erste Singleauskopplung „Wie schön du bist“ gehörte zu meinen Favoriten. Neben den deutschen Songs gab es aber natürlich auch einige der älteren, englischen Lieder. Ihren Über-Hit “From Sarah with Love” (der lief damals bei mir auf und ab 😉 ) inklusive. Wobei mir ganz ehrlich diese neue Version nicht ganz so sehr gefiel.

Wieso merkt sie das nicht?

Mit der Technik hatten sie dann während dem ganzen Konzert auch noch immer mal Probleme. Bereits beim dritten Lied fiel plötzlich die Anlage aus. Später passierte es nochmals. Sie sang weiter und merkte nicht, dass vorn raus gar kein Ton mehr war. Lästerten einige darüber, dass sie nichts merkte, muss ich sie da definitiv verteidigen: Auf der Bühne haben Musiker gerade mit In-Ears einen anderen Sound. Da kann schnell passieren, dass man solche Ausfälle schlichtweg einfach nicht mitkriegt. Fragt mal Hecht-Frontmann Stefan nach dem Seaside Festival letzten Sommer 😉

Zu wenig Begeisterung

Ich stand leider nach den ersten drei Songs viel zu weit hinten am Konzerte und hatte ausserdem einige Zuschauer drumrum, die ich am liebsten rausgeschickt hätte. Ich hab das Konzert auch dadurch irgendwie viel zu wenig aufgenommen. Es hat mich aber auch sonst nicht unbedingt umgehauen.  Ich bin am Ende nicht so begeistert aus dem Konzert raus, wie ich erwartet hatte. Aber Sarah Connor mal live gesehen zu haben, ist trotzdem irgendwie cool. Halt, weil es Sarah Connor ist. 

Infos zu Sarah Connor findet ihr hier: www.sarah-connor.com.
Infos zum Festival gibts unter www.zermatt-unplugged.ch

 

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