Songbird Festival 2014

Wenn ihr ans Songbird Festival wollt, dann solltet ihr am besten bald möglichst ein Hotel buchen, wenigstens schon mal so provisorisch. Da oben in Davos zu dieser Jahreszeit sind Hotelzimmer rar und schweineteuer (Skisaison halt). Ich mach das momentan meist über Booking.com. Da kann man dann auch noch kostenlos stornieren, falls es nicht klappen sollte. Und es lassen sich oft sogar kurzfristig noch günstigere Angebote finden. Ich war etwas spät dran mit der Entscheidung, ob ich da jetzt das Konzert mit Baba Shrimps und Pegasus schauen gehen würde, hatte allerdings eben schon provisorisch ein Hotelzimmer gebucht gehabt. Kurz bevor die Stornierungsfrist abgelaufen war, habe ich dann aber sogar ein einiges günstigeres Zimmer gefunden. Im Hotel Edelweiss. Ich hab sogar ein Upgrade erhalten. Einfach so 🙂

Das Songbird Festival fand bereits das 7. Mal statt. Oben in Davos, auf 1560 m ü.M., spielen in der Adventszeit während 2 Wochen in 9 Lokalen diverse Schweizer Musiker und Bands. So viele Top-Konzerte, so wenig Zeit 😉 Aber für das eine reichte es dann doch auch dieses Jahr wieder. Das eine Konzert in der Schreinerei Künzli am letzten Festivalsamstag. Da war ich letztes Jahr bei Pablopolar und 77 Bombay Street. Es war so schön gewesen! Die Schreinerei liegt ein Bisschen abgelegen, aber mit dem Gratis-Shuttlebus wird man da direkt vor der Tür abgesetzt.

Es waren wieder ganz viele Bekannte da. Die vorderen Reihen waren also von uns allen dann schon mal mehrheitlich besetzt 😉 Naja, neben recht vielen Kindern auf der einen Seite und erwachsen Männer im mittleren Alter, die wie kleine Teenager vorzudrängeln meinten, auf der anderen. Sachen gibt’s?! Ich hab da auch endlich zwei Girls kennengelernt, die ich bisher mehrheitlich nur von Instagram kannte. Dieser Abend versprach auf jeden Fall auch dieses Jahr wieder gut zu werden.

Baba Shrimps waren Support Act. Martin war dieses mal als Gitarrist dabei und einen neuen Bassisten hatten sie – Moritz.  Ja genau, der heisst gleich wie der Baba-Drummer. Wir in den ersten 2-3 Reihen hatten ja die Megaparty und riesen Spass an dem Konzert. Mitsingen, lachen, tanzen – bei „All The City Lights“ [Video hier] etwa und wenn Adi dann bei „Back To Where The Lights Is“ zum Tanzen auffordert, sowieso. Die Stimmung war super. Und die Band schien gut beim Publikum anzukommen. Ihre Songs reissen aber auch einfach mit, sind wunderschön, und wenn dann noch genügend Leute da sind, die auch richtig mitmachen… Die Frau hinter mir kam nach ihrem allerersten Baba Shrimps Konzert auch kaum mehr aus dem Schwärmen raus. Da haben sie wohl einen neuen Fan gefunden 🙂

[mehr Fotos in der Galerie]
[Youtube Playlist Baba Shrimps]

Und mit Pegasus gings weiter. Ich hab euch erzählt, wie lustig es auf dieser Herbst/Wintertour bei Pegasus zu und her geht [siehe Pegasus in Rubigen / Pegasus in Baden]. War in Davos nicht anders. Noah hielt fast als erstes auch gleich mal ein Schwätzchen mit den Security links und rechts an der Bühne, und machte mit der Security-Dame bei „Elle“ [Video hier] gleich dann auch ein kleines „Tänzchen“. Und dann die Ausrede mal wieder, warum Stress nun nicht für „Elle“ da war – an dem Abend habe er sich dummerweise nach St. Moritz verirrt 😉 Natürlich fehlten grosse Balladen wie „Rise Up“ oder „Free“ auch nicht. „Light It Up“ lieb ich jedes Mal, wenn ich ihn höre, noch mehr. Auch in Davos hatten sie so einiges aus der Jugend während der Bandvorstellung zu „Easy“ [Video hier] zu erzählen. Und weil Pegasus gut drauf waren, gab’s nach der üblichen Setlist als  Zugabe nicht nur „Surfer Girl“ [Video hier] mit ihrem einstudierten Schabernack, sondern sogar das Beatles Cover „That’s Alright“ [Video hier] davor – mit tollen Soli von Simon und Gigi. Das war neu für mich 😀 Das hatte ich noch nicht gehört.

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[Youtube Playlist Pegasus]

Die beiden Bands haben Davos an dem Abend auf jeden Fall begeistert und super unterhalten. Da hätten alle wohl noch gerne länger zu gehört. Das Ganze war einfach wieder viel zu schnell vorbei.

Eigentlich hätte es dann noch eine Art „Aftershow-Party“ geben sollen – aber die Schreinerei war so schnell leer, da war nicht viel mit Party. Somit ging es bis in die frühen Morgenstunden dann noch in die nächste Bar im Dorf. Naja, für mich etwas weniger lange als für die anderen. Ich hatte so das Gefühl, wenn ich am nächsten Morgen weiter nach Montreux will, dann brauch ich wenigstens ein paar Stunden Schlaf. Das ist aber eine andere Story…

 

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