Stars Of Sounds in Aarberg

Ein herlicher Sommerabend in Aarberg war es. Mitten in der Altstadt stand wieder die alljährliche „Stars Of Sounds“-Bühne. Es ist ein wunderbarer Ort für ein Festival/Openair-Konzert. Und an dem Tag konnte das Wetter nicht perfekter sein – Richtig Sommer. Die Atmosphäre auf dem Gelände war sehr relaxed – hmm, ja, vielleicht fast etwas zu relaxed.

Beim Einlass war die Schlange sehr kurz und ich kam sehr schnell aufs Gelände. Schnell ging ich an den ersten Essens- und Getränkestände vorbei zum Merchandise-Stand, auch wenn ich mir hätte denken können, dass es dort für mich nix neues gab. Mit einem der leckeren Erdbeertörtchen machte ich mich danach gleich auf Richtung Bühne. Beeilen musste ich mich aber gar nicht. Man kam bis kurz vor Konzertbeginn noch lange in die vorderen Reihen, ich somit sogar bis ganz nach vorn. Pegasus und Amy MacDonald spielten an dem Abend. Ich war natürlich wegen Pegasus da, Amy MacDonald kannte ich so gut wie gar nicht. Nur einige Songs aus dem Radio.

Christa Riggozzi, Moderatorin und Ex-Miss Schweiz, begrüsste das Publikum und kündete jeweils die Bands an. Pegasus begannen mit „Digital Kids“, und spielten die übliche, allerdings verkürzte, Setlist. Ihr Set dauerte ca. 1 Stunde. Festivallänge halt. Es war ja sozusagen ein Heimspiel für die aus Biel stammende Band – nicht weit von daheim. Noah liess das Publikum schon beim ersten Stück mitsingen. Es war eine sehr energische Setlist mit nur einigen ruhigeren Stücken. Drums und Gitarrensolos fehlten auch nicht. Und doch empfand ich die Stimmung und alles drum und dran nicht ganz so gut wie auch schon. Sie seien gerade aus Japan zurück gekommen, wo sie in kleinen Klubs gespielt hatten und nun bei so grossen Publikum etwas nervös seien, meinte Noah. Wie, gerade erst zurück gekommen? Klang ja, als wären sie extra aus Japan zurückgekehrt, um in Aarberg zu spielen. Dabei war das doch bereits Monate her ^^ haha. Wie auch immer. Vielleicht lag es auch irgendwie nun aber daran, dass ich andere Konzerte als besser empfunden hatte? Gefühlsmässig war alles nicht ganz so richtig irgendwie. Schwierig zu sagen, woran es lag.

Was ich bei Amy MacDonald zu erwarten hatte, wusste ich eigentlich überhaupt nicht. Ich kannte 2-3 Songs von ihr aus dem Radio. Als die Band gefolgt von der Schottin die Bühne betrat, fiel mir ja sofort der Bassist auf. Den kannte ich doch irgendwo her? Ich hab mir tagelang, wenn nicht sogar wochenlang darüber den Kopf zerbrochen, woher. Bis ich irgendwann über Fotos von einem Olly Murs Konzert in den UK stolperte und ich das mit meinen Fotos bestätigen konnte. Amy McDonald’s Bassist hatte ich schon bei Olly Murs gesehen. Amy stand mit Jeans und einem schwarzen Top auf der Bühne. Ihr Arm voller Tattoos fiel natürlich sofort auf. Irgendwie hatte ich wohl immer eine andere Vorstellung von ihr und war über diese vielen Tattoos ganz überrascht. Nicht, dass ich es schlimm finde. Ich habs einfach nicht erwartet. Sie war mir aber von Anfang an super sympathisch mit ihrem starken, schottischen Akzent und ihrem Humor. „Hallo wie geht’s?“ begrüsste sie das Publikum und erzählte, dass sie gerne verschiedene Sprachen lernte und versuchte, wenigstens ein paar Worte zu kennen. Und ob wir sie denn mit ihrem schottischen Akzent überhaupt alle verstünden.

Kennt ihr alle Amy MacDonald? Wenn ihr ihren Song „Mr Rock’n’Roll“ hören würdet, dann bestimmt sofort. Damit wurde sie so um 2008/2009 rum bekannt und hat seither drei Alben veröffentlicht. Das aktuellste ist „Life In A Beautiful Light“ aus dem Jahr 2012. Andere bekannte Lieder sind etwa „Spark“, „Slow it down“ oder „Don’t tell me that it’s over“, die auch alle an dem Abend auf der Setlist standen. Ich find, ihre Country-Rock-Songs passen sehr gut zu diesem Openair, an diesen Ort. Ihr Konzert war echt super schön und war positive überrascht. Hatte echt nicht erwartet, dass sie mir so gut gefallen würde. Aber auch da fehlte schlussendlich irgendwas… Dank einem Bekannten aus Thun, der an dem Abend das Openair fotografierte, musste ich auch nicht schon früh auf den Zug rennen, sondern konnte mit heimfahren und hab somit fast das ganze Konzert von ihr gesehen. Oder zumindest den grössten Teil.

Wie gesagt, der Abend war sehr schön, das „Stars Of Sounds“ in Aarberg ist ein toller Openairevent. Es war mein zweiter Besuch und auch wenn mir irgendwas fehlte an dem Abend, grundsätzlich kann ich euch den Event sehr empfehlen. So kann man den Sommer richtig geniessen.

Schaut euch meine Youtube-Playlist an, die ich aus diversen Fanvideos zusammengestellt habe: HIER

Infos findet ihr hier:

Stars Of Sounds
Pegasus
Amy MacDonald

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