Bruno Mars mit der Moonshine Jungle-Tour in Zürich

Mein letzter halber Ferientag in diesem Jahr ging für das Bruno Mars Konzert drauf – und es hat sich gelohnt!

Ich stand etwa um 14.30 Uhr vor dem Hallenstadion. Natürlich ging ich gleich rüber zum Osteingang, weil da nämlich meistens viel weniger Leute stehen. Ja, die meisten hängen sich einfach direkt vom Tram her an die naheliegenste Schlange dran. Ich schätze mal, es waren rund 80 Leute dort – hauptsä

Queuing at Hallenstadion for Bruno Mars
Beim Anstehen vor dem Hallenstadion

chlich weibliche Teenager. Irgendwann wurde der Regen heftiger. Als dann ein Hallenstadion-Mitarbeiter das Schild für den Friends & Member-Eingang oberhalb der Tür befestigte, verschob sich die ganze Menschenmenge, weil gar nicht alle Member waren und somit stand ich schön im Trockenen unterm Dach. Irgendwann verteile jemand Ballone, die man beim Lied „Runaway Baby“ dann aufblasen sollte. Der Einlass startete dann recht pünktlich um 18 Uhr rum. Und ich stand somit in der 1. Reihe. War definitiv einfacher als auch schon. In der ersten halben Stunde wurde aber ziemlich gedrückt und gequetscht, bis sich alle einigermassen still hielten.

Und ich spottete gleich die ersten bekannten Gesichter unter den Security. Während dem Warten hab ich Horrorgeschichten vom Justin Bieber Konzert gehört, Ticketpreise und Bruce Springsteen wurde diskutiert und mir wurden von der angeblichen Arroganz einiger internationaler Musiker erzählt, und wie sie den Erfolg eigentlich gar nicht verdienten. Jaja, so kanns gehen. Und trotzdem hör auch ich die halt teils gerne…

Um ca. 20 Uhr startete der Support. Mayer Hawthorne, ein 34jähriger US-amerikanischer Soulsänger, wie mir Wikipedia davor verriet. Er und die Band kamen in grauen Anzügen auf die Bühne. Und nein, ich möchte den bitte nie wieder als Support oder überhaupt sehen müssen. Mit seiner Musik hätte ich mich soweit anfreunden können. Fand die Lieder eigentlich ganz gut. Nur die Show. Diese Kindershow und das Rumgehample, gestellt und irgendwie – ich wusste auch nicht, was das genau sollte. Passte so gar nicht zum ganzen Bild dazu.

Um 21.15 Uhr hätte Bruno Mars dann seine Show starten sollen, es wurde dann aber doch 21.30 Uhr. Der riesen Vorhang, der zuvor aufgehängt wurde, kam mit einem Schlag wieder runter und das tobende Gekreische ging los. Ich musste erst mal die Ohrstöpsel reinmachen – nicht wegen der lauten Musik, sondern dem endlosen Gekreische. Die Show startete mit „Moonlight“ und es folgten neue und ältere Lieder wie „Treasure“, „The Lazy Song“, „Marry You“, „If I knew“ und dann „Runaway Baby“. Das mit den Ballonen klappte dann nur so vereinzelt.

Im Hintergrund hing eine riesige, glitzernde Discokugel. Mal war das Licht im Hintergrund grün, mal wurde die erleuchtete die Bühne in rot. Die Band wurde sehr in die Show mit einbezogen – sie tanzten und flirteten was das Zeugs hält. Sein Background-Sänger war einfach nur genial. Peter aka Bruno Mars tanzte mal mit, spielte Gitarre oder setzte sich für ein ausgiebiges Solo ans Schlagzeug. Hits wie „Grenade“ und „Billionaire“ durften natürlich auch nicht fehlen. Als schliesslich „Just the way you are“ angestimmt wurde, war ich fast etwas geschockt. Schon vorbei? Viel würde jetzt wohl nicht mehr kommen. Und so war es auch. Als Zugabe gabs noch „Locket out of heaven“ plus „Gorilla“, und schon ging das Spektakel mit Feuerwerken und einem Goldregen nach ziemlich genau 90 Minuten zu Ende.

Super Show, auch wenn mir diejenige beim vorderen Mal fast etwas besser gefallen hatte. Vielleicht lag das aber auch etwas daran, dass ich die neuen Lieder nicht so gut kannte. Aber das einzige, dass ich wirklich bemängeln würde, ist der Support Act und dass die Bruno Mars Show definitiv zu kurz war.

Infos zu den Bands:
www.brunomars.com
www.mayerhawthorne.com

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