#throwbackthursday: Westlife in Zürich

27.04.2003 – Eine Kollegin hatte mich gefragt, ob ich ans Westlife Konzert im Hallenstadion Zürich mitgehen würde. Die 5 Iren waren auf „Greatest Hits“-Tour. Wirklich gut kannte ich sie nicht, hatte so den einen oder andere Song gehört, aber ich dachte, warum nicht. Wir sassen ca. ab Mittag vor der Halle. Es war ein schöner, sonniger Tag. Mit einem Poster aus der Bravo lernte ich die einzelnen Namen der Mitglieder und wir beschrifteten eine Toblerone, die wir dann auf die Bühne werfen wollten. Wir schafften es bis ganz nach vorn. Aufregend!

Support Act waren Rey Thomas und Mia Aegerter. Ich geb zu, an die beiden erinnere ich mich kaum….

Der Countdown startete schliesslich, 5 in Umhänge vermumte gestalten erschienen oben auf der Bühne. Klar dachten alle, das seien Westlife und das Gekreische ging los 😉 Doch während diese Gestalten in den Boden versanken, wurden die Jungs in ihrem schwarzen Outfits weiter vorn von unten auf die Bühne katapultiert und starteten ihre Show mit „When You’re Looking Like That“. Das blieb bis heute mein Lieblingslied der Boyband. Das Konzert fand mit Begleitung einer Liveband, einer tollen Lichtshow und passenden Bildern an den LED-Wänden im Hintergrund statt.

Ich war sofort begeistert. Kian war von Anfang an mein Fave, auch wenn er aus der Gruppe nicht der beste Sänger war. Er gefiel mir, war mir von Anfang an sympathisch – der blonde Rocker mit der raueren, tieferen Stimme (zu dem Zeitpunkt kannte ich die „Mr. Grumpy“-Seite von ihm noch nicht 😉 ). Das Grinsen, als er vor mir stand, half sicher auch noch. Vom Gesang her mochte ich Mark am liebsten, auch wenn sie zusätzlich mit Brian und Shane noch zwei weitere grossartige Sänger in der Band hatten.

„If I Let You Go“, „Tonight“ und ihr Hit „Flying Without Wings“ waren in dem ersten Teil inbegriffen. Irgendwann während diesem Teil der Show, stand Shane vor uns. Da war die perfekte Gelegenheit für die Toblerone-Übergabe. Aber der arme Shane: Meine Kolleginnen ermutigten und feuerten mich an, diese Toblerone nun zu ihm auf die Bühne zu werfen. Ich war von Beginn an skeptisch. „Ich werd ihn treffen!“, davon war ich überzeugt. Das konnte niemals gut enden! Vor seinen Füssen sollte die Schokolade landen, aber ich kannte mich und meine Treffsicherheit…. als ich mich dann endlich getraute, wars genau so. Ich holte aus und traf ihn am Bein. Zum Glück nicht noch weiter oben… Shane sah sich erst verwirrt um (wär ich an seiner Stelle ja auch gewesen) und sah uns dann, wie wir einerseits vor lauter Scham, andererseits vor Lachen fast im Boden versanken. Er grinste und fuhr mehr oder weniger unbeirrt mit der Show fort. Diese eine Situation bleibt mir wohl bis ans Lebensende. Peinlich, peinlich!

Und da gabs dann auch schon den ersten Bühnenwechsel. Es wurden Sofas und Sessel sowie ein Akkustikset aufgestellt. Neben den zusätzlichen Musikern, spileten auch Brian und Kian Gitarre. Die fünf sassen in bequemer Freizeitkleidung da. „My Love“, „Bop Bop Baby“, „Queen Of My Heart“ sowie „To Be With You“ wurden in diesem Teil gespielt, bevor die Szene wieder wechselte.  Das Medley folgte dann, bestehend aus „I Get Around“ (The Beach Boys), „Do You Love Me“ (The Contours), „Twist And Shout“ (The Top Notes), „Great Balls Of Fire“ (Jerry Lee Lewis) und „Kiss“ (Prince). Sie trugen nun ein weisses Outfit mit Jacken, auf denen in bunten Farben ihre Köpfe darauf gedruckt waren. Jeder einzelne übernahm in einem dieser Songs einen Leadpart . Sie heizten über die Bühne, flirteten mit den Fans in den vordersten Reihen, alberten rum. Nicky lag dabei auch schon mal auf dem Boden rum. Abgesehen vom Akkustikteil, gab es an dem Abend zu jedem Song eine Choreographie. Halt so Boygroup-Style, wie mans kannte 😉 . Es war von Anfang an ein riesen Spass!

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Nach dem Medley gabs wieder ein Outfitwechsel und dazu performten sie „Fool Again, „Swear It Again“, „Written in The Stars“, „I Lay My Love On You“ und als Abschluss „Unbreakable“. Klar folgten danach noch Zugaben. In schicken, schwarzen Anzügen beendeten Westlife das Konzert dann mit „Uptown Girl“, „What Makes A Man“ und als aller letztes „World Of Our Own“. So viele tolle Uptempo Songs und wunderschöne Balladen! Herrlich!

Das war meine erste Boygroup-Konzerterfahrung und der Start meiner Westlife-Liebe 😉 Es folgten in den kommenden Jahren schliesslich einige Konzertbesuche, viele crazy Erlebnisse und Momente. Aber das sind andere Geschichten… 😉

 

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