Tobey Lucas in Burgdorf

Ok, ich hatte Tobey Lucas grad erst am Vortag zusammen mit Anna Känzig in der Lenk als Support von 77 Bombay Street gesehen. Das war aber auch überraschend und der Abend in Burgdorf schon länger geplant, somit gings trotzdem nochmals hin. Tobey kann man aber gut mehrmals nacheinander hören und ich gehe gerne an mehrere Konzerte, das habt ihr bestimmt schon bemerkt 😉 Er spielte an dem Abend in Burgdorf, im Kulturklub im Maison Pierre. Eigentlich hätte es ein Trio-Konzert werden sollen, aber der Bassist war krank. Somit reiste Tobey allein mit dem gejetlaggten Chris an, den ihn an Gitarre und Schlagzeug begleitete.

An dem Abend bin ich wirklich so durch Burgdorf gegangen und hab gedacht, wo zum Teufel dieses Lokal denn sein soll. Und plötzlich stand ich davor ^^ Der Kulturklub in Burgdorf kannte ich ja bisher absolut nicht. Nicht mal meine Kollegin, die ursprünglich aus Burgdorf stammt, wusste darüber Bescheid. Gut, ich weiss nicht, wie lange es den Klub schon gibt. Auf jeden Fall war es wohl mal eine Käserei oder sowas. Jetzt ist es eben ein Konzertlokal mit Bar, in dem öfters wohl sogar echt gute Bands spielen (Death By Chocolate waren im November dort). Es ist natürlich nicht riesig. Aber wenn man die Tischchen und Stühle wegräumen würde, die an dem Abend da standen, gäbe es viel Platz. Aber so setzte sich dann ein nettes, älteres Paar zu mir und wir unterhielten uns gut über Musik von heute und damals, über die Schotten, Iren und deren Pubs, und wie viel lockerer und offener die alle doch sind als die Schweizer. 😉 Die Instrumente standen bereit. Die Wolverin-Figur, die da auf der Bühne stand, stach gleich ins Auge 😉

Beginnen tat Tobey das Konzert alleine, begleitete sich an der Gitarre. Es war ein ruhiges Konzert, das in 2 Sets unterteilt wurde. Ihr könnt euch mein Augenrollen ja sicher vorstellen 😉 Pause. Mitten im Konzert…(ok, ausser ich musste mal dringend auf die Toilette, dann war ich auch schon dankbar 😉 ). Ist allergins erfahrungsgemäss auch nicht die Entscheidung der Musiker, sondern der Veranstalter (Verkaufsstrategie, ihr wisst schon). Tobey hat eine super schöne Stimme und wurde auch immer wieder von Chris bei den Backings unterstützt. Zwischen den Songs wurde das Publikum mit ein paar Jokes und Geschichten unterhalten. Tobey meinte, dass er das Konzert hier auf jeden Fall mehr geniesse, als etwa am Tag davor im das Zelt. Aber wohl klar, dort waren natürlich die Leute wegen 77 Bombay Street da und waren weniger an seiner Country-Musik interessiert. Im Kulturclub war es während den Songs generell mucksmäuschenstill, naja, bis auf die 2-3 Personen hinten in der Ecke an der Bar. Die haben auch irgendwie gar nicht kapiert, wie sehr sie störten.

Meine Tischnachbarin schwärmte aber schliesslich total von Tobey’s Stimme und ich kann auch nur empfehlen, dass ihr bei Ihm mal vorbei geht – ob jetzt solo, im Duo, Trio oder mit der ganzen Band 🙂 Es lohnt sich. Tourdaten findet ihr auf seiner Webseite.

 

 

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