Trauffer in Sünikon

Oh ja ha.. ich fühl mich gar nicht unter Druck, jetzt, nach dem gestrigen Konzert, mit der ganzen Werbung für meinen Blog, den ganz schnell zu updaten und so… 😛 Mein Vorhaben wäre ja gewesen, während meiner Ferienwoche jeden Tag so zwei Posts zu machen, um da wieder etwas aufzuholen mit meinen Berichten. Funktionierte nicht ganz. Aber gut, eins nach dem anderen, ok? ok! 🙂

Es war der 14. September als ich mal wieder zu Trauffer ging. Das letzte Sommerkonzert, dann gings für die Band in die wohlverdiente Pause. Ok, wie ihr ja auf Trauffer’s Facebookseite sehen konntet – untätig waren sie nicht ^^ Kampf der Orchester, Clubtour-Vorbereitungen und was weiss ich, was sie noch alles ausgeheckt haben. Aber eben, wenn wir eh schon das voll ausgebuchte Wochenende mit Nils Burri, Kunz, Red Shoes und Undiscovered Soul-Konzert hatten, konnten wir auch gleich noch zu Trauffer. Da war ich in der letzten Zeit eh selten gewesen. 🙂

Was soll ich sagen, ich mag Marc, seine Band und Crew einfach sehr gerne. Es ist immer toll, sie zu treffen. Auch wenn’s irgendwo im Nirgendwo ist ^^ Da gabs nicht mal eine Adresse für den Eventort – und wär ich nicht meinem „Instinkt“ gefolgt und hätte nachgefragt, wo diese „Chilbi“ denn sei, dann wär ich ja direkt in die falsche Richtung gegangen 😉 Ach ja, ihr sitzt jetzt bestimmt vor dem PC und rollt die Augen „ja Sarah, kennen wir nicht anders“ – geht mir nicht anders 😉 thihi. Also, ab an die „Süniker Chilbi“ – mal gucken, was das so werden würde.

Für um 18 Uhr war die Show von Trauffer angesetzt. Ein Grund, warum ich hinging an nem Sonntag – ich kam wieder gut mit dem ÖV Heim. Irgendwo mitten im Hinterland von Zürich im kleinen Dorf Sünikon. Ok, halt, ich muss mich da korrigieren – Sünikon ist ein Ortsteil der Gemeinde Steinmaur, gehört zum Zürcher Unterland. Das sind so Momente, wo du denkst – ok, würde hier kein Konzert stattfinden, du wärst niemals hierher gekommen. Wobei, der Ort habe eine Steinruine, wer weiss, ob die es wert wäre 😉 Unten an der Strasse stand die Bühne und ein kleiner Weg führte leicht aufwärts zum grossen Festzelt. Auf dem ganzen Weg lang standen Festbänke. Bratwürste, Pommes und Bier wurden serviert, und einige rannten mit Dirndl rum. Dirndlevents? Uhh, eigentlich so gar nichts für mich 😛 Etwas weiter, hätte es möglicherweise noch ein paar Stände oder so gegeben. Ja, ein richtiges Dorffest eben. Vom Baby bis zu Oma und Opa, alle anwesend. Der Soundcheck lief gerade.

Die Kids versammelten sich immer mehr vor der Bühne. Sobald daneben der Merchandise-Tisch aufgestellt wurde, kamen jung und alt schon neugierig angerannt. Die Kiddies holten sich bereits Poster und Autogrammkarten für nach dem Konzert. Und pünktlich um 18 Uhr betrat die Band die Bühne und Marc folgte. Die ganzen Kinder standen da teils fast regungslos und starrten mit grossen Augen auf die Bühne. Wie gewohnt startete die Show mit „Alpentainer“ und hey, die Setlist fand ich gut. Da hatte es doch ein paar Songs dabei, die ich länger nicht mehr gehört hatte. Abwechslung ist immer gut 😉 Und was soll man sagen – sie schaffen es immer wieder. Egal wo, egal wie klein oder gross das Fest – wenn Trauffer auftreten, dann gibt’s Stimmung. Eine Truppe junger Mädels und Jungs standen schon auf den Bänken und Marc rannte schliesslich nach hinten zu ihnen, um sie während „Takatiki Bar“ Limbo auf dem Festbank tanzen zu lassen. Ich bin mir sicher, hätte das Konzert schliesslich noch länger gedauert, der eine oder andere Tisch bzw. Bank wäre wohl auseinander gebrochen. Die Bogen sich ganz schön böse durch. Alle gemeinsam animierten sie die Zuschauer der hinteren Bankreihen zum Mitmachen. Aber es ist halt die Art, wie Marc und die Band über die „Müeh mit de Chüeh“ erzählen, von „Meitschibei“ singen oder dem Mädchen aus der „Weschtschwiiz“. Die Leute wollen alle sofort feiern und Party machen, wenn Trauffer auftauchen. Klar wurde auch zu „Zumba“ wieder geschrien und getanzt. Das Schlagzeug-Solo fehlte natürlich auch nicht und ja… riesen Rambazamba wie immer 🙂


[mehr Fotos in der Galerie]

So Sonntagskonzerte lass ich gerne über mich ergehen. Und nach so einem Wochenende mit all den Shows und Konzerten kann man mit besonders viel Elan in die neue Woche starten 🙂

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