Trauffer rocken den Zürcher Hauptbahnhof

Ich bin irgendwie mit meiner Berichterstattung etwas quer drin. Aber egal! Am Wochenende vom 14./15. Juni war die Durchmesserlinie-Eröffnung in Zürich. Offensichtlich sollte das wohl eine grosse Sache werden. Auf jeden Fall sah das Programm, das ich nach ewigem googeln fand, recht gross aus. Dass aber z.B. Jesse Ritsch dort auftrat oder an dem Sonntag sogar Trauffer, konnte man auch nach langem suchen nicht wirklich finden. Aber Trauffer werden ja wohl wissen, wo sie auftreten, und so fuhr ich an den Hauptbahnhof.

Dort standen einige mehr oder weniger uninteressante Stände mitten in der Bahnhofshalle. Es wurde offensichtlich ein Auto verlost und an der riesigen Bar kriegte man total überteuerte Getränke und Snacks. z.B. das extrem leckere Nespresso Frappucchino, das auch trotz, dass es so super lecker war, den Preis nicht wirklich wert war. Ich hatte da einen grösseren Becher voll erwartet 😛 Es standen Tische und Festbänke vor einer Bühne, daneben eine übergrosse, zu schnell laufende Bahnhofsuhr zur Deko. Der Sound der Party-Coverband, die da offensichtlich mehr oder weniger durchgehend spielte, klang eher furchtbar in dieser Halle. Das Trauffer-Konzert sei von den Veranstaltern nicht angepriesen worden und somit erwartete man auch eher wenig Publikum. Ich sei da etwa zum schlimmsten Konzert gekommen, wurde mir gesagt. Ähm, ok. Wir würden sehen.

Moni fehlte an diesem Tag und wurde durch Rahel Fischer (singt z.B. bei Gölä oder George) vertreten. Als die Band gefolgt von Marc dann die Bühne betrat, hatte es schon einiges an Publikum und sobald sie erst mal ihre Show gestartet hatten, blieben sehr schnell viele Leute stehen. Da war der Vater mit seinen beiden Kids, die offensichtlich gerade vom Greenfield zurückgekehrt waren und zu Trauffer rockten, als ob sie noch immer am Festival stünden. Vater und Sohn scheuten sich dann auch nicht, die von Marc vorgezeigte Choreo auf der Bühne mitzumachen. Ein russischer Zuschauer kam schliesslich mit Vodka daher und die Chinesen halfen lautstark beim Jodeln mit. Marc stand irgendwann hinten auf den Tischen, um näher beim Publikum zu sein. Um das Publikum noch mehr zu animieren mitzumachen. Es war total lustig und unterhaltsam. Wie halt immer an den Trauffer-Konzerten. Egal wo Trauffer auftreten, es herrscht immer eine gute Stimmung. Spielt auch keine Rolle, ob die Leute die Texte nun verstehen oder nicht. Ich glaub eher nicht, dass es das so jetzt das schlimmste Konzert war.

Autogramme gabs im Anschluss auch noch. Da kam der Russe mit einer Brille an, die fotografieren kann. Das war auch irgendwie schräg ^^ War mal wieder ein toller Sonntagnachmittag!

 

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