Rival Kings & Yokko im Bogen F Zürich

Yokko haben ihr neues, zweites Album „To The Fighters. To the Boxers“ im Bogen F in Zürich getauft und Rival Kings waren Support Act. Die Vorfreude war riesig – aber ja, hauptsächlich wegen des Supports. Wobei…

Ja, ich war bisher noch nie wegen Yokko an einem Yokko Konzert gewesen. Ich weiss, klingt komisch ^^ Es waren immer die Support Acts, die mich hingebracht haben. Bei Yokko’s 1. Plattentaufe, an der ich die Band überhaupt zum ersten Mal gehört hatte, waren The Souls (damals noch Undiscovered Soul) Support Act. Dann waren Yokko mit Kensington auf Tour und nun haben mich Rival Kings an ihre zweite Plattentaufe gebracht. Die paar Yokko-Songs im Radio wie etwa „Calling All Gods“ und „Loaded Dice“ mochte ich ganz gerne, sie hatten mich aber vom 1. Konzert weg live nie so ganz überzeugt, vor allem nicht im Vergleich zu ihren Support Acts. Rival Kings hatte ich zuletzt im November live gesehen und mich nun natürlich riesig auf ihren Auftritt gefreut – auch wenn „nur“ als Support Act. Und vor allem weil das Konzert von Mitte März im NEO in den Herbst verschoben wurde.

Nun hatten Yokko ihr 2. Album „To The Fighters. To The Boxers“ veröffentlicht. Ich habs mir erst auf Spotify angehört, dann aber in physischer Form, als CD, gekauft. Es gefällt mir so viel besser als das erste. Neben „Talk“ (er hat einen tollen Text und Melodien sowie eine unglaubliche Energie), mein absoluter Favourite, mag ich vor allem auch „Boxer“ und „Bloodline“ sehr gerne. Aber es ist im Ganzen ein cooles Album. Es erinnert mich an den Sound von Kensington und die Art Sound mag ich sehr. Hört euch „To The Fighters. To The Boxers.“ am besten mal an.

Nach Ticketkauf stellte ich allerdings fest, dass, wenn ich Pech hatte, gar nix von Yokko sehen würde. Das Konzert begann mit dem Support Act um 21 Uhr einfach viel zu spät. Mein letzter Zug fährt um 23 Uhr ab dem Hauptbahnhof. Neugierig war ich auf die neuen Yokko-Songs schon, aber wenn’s nicht sein sollte, dann war ich mehr als ok mit nur Rival Kings zu sehen. Und Rival Kings spielten in dem rund 40min Set, abgesehen von zwei alten Songs, vor allem neue ab dem kommenden Album „War“. Und nein, sie haben uns an dem Abend das Veröffentlichungsdatum des Albums noch immer nicht bekannt gegeben. Aber sie kündeten an, dass die nächste Single nicht mehr lange auf sich warten liess. Grossartig!

Rival Kings‘ Setlist:
Rival Kings Bogen F

Ihr Set war kurz, aber intensiv. Die ganze Energie, die von ihnen ausgeht… Ihre neuen Songs reissen einen total mit, es war so gut sie endlich wieder live zu sehen. Auch trotz der kurzen technische Störung, die sie überbrücken mussten. 😉 Und ich mag mittlerweile sogar „25“. War ja gegenüber dem Song am Anfang sehr skeptisch. Aber „Drown“ ist ja jetzt schon mein absoluter Favourite. Der beginnt erst ruhig, dann treiben sie den richtig vor an. Der haut total rein! Ein Kollege schüttelte mir dann nach ihrem Auftritt die Hand und gratulierte mir, die seien wirklich echt gut. Haha, ich sag ja, ich hab nicht zu übertrieben geschwärmt 😉 Sie sind so gut. Und ja, es macht super viel Spass, wenn du andere von ‚deinen‘ Bands überzeugen kannst.

Yokko begannen schliesslich kurz nach 22 Uhr mit ihrem Intro. Viel würde ich nicht mehr hören. Aber ich hatte schon mal vorab auf der Setlist gespickt – „Talk“ [Video hier] war der 3. Song, somit hörte ich wenigstens meinen Favouriten. „Borderline“, „Fever“ und „Talk“ passten in die knappe halbe Stunde noch rein. Kann jetzt nach drei Songs nicht so wirklich sagen, ob ich Yokko jetzt mit den neuen Songs live wirklich besser mag, aber bin nicht abgeneigt das noch rauszufinden…

Offizielle Webseiten:
www.rivalkings.net
www.yokko.tv

Youtube-Playlists:
Rival Kings
Yokko

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