Pegasus im Bierhübeli Bern

Pegasus auf Love & Gunfire-Tour

Freitag, 11. April 2014 – Pilgerstätte Bierhübeli. Ja, hätte ich noch jemanden aufzählen müssen, den ich jetzt erwartet hätte dort am Pegasus-Konzert aufzutauchen, wär das wohl schwierig geworden. Es war wohl so ziemlich jeder dort. Alle Hardcore-Pegasus-Fans und Leute, die man dort in Bern so erwarten konnte zu sehen. Find, das macht super viel Spass so.

Zum ersten Mal in meinem Leben stand ich im Bierhübeli auf dem Balkon. Ich war skeptisch zu Beginn. Geb ich zu. Bin ich mir gar nicht gewohnt. Normalerweise immer ganz vorne dabei, nah dran. Ich will ja schliesslich auch was sehen, die Stimmung ist besser, die Leute in den vorderen Reihen machen mit. Die hinten sind oft unnötig am Quasseln, gar nicht wirklich am Konzert interessiert, stehen wie am Boden verwurzelt da. Man konnte es ja aber mal testen. Die Sicht war soweit gut. Direkt unter uns war das Mischpult und man hört ja immer wieder, dass der Sound beim Mischpult am besten sei. Soweit so gut.

„Love & Gunfire“-Tour. Mein 36. Pegasus-Konzert. Das Herz stand im Hintergrund der Bühne, schön beleuchtet, wie ich das aus Biel kannte. Die Show begann schliesslich um 20.30 Uhr – ohne dass vorab ein Support spielte. Gut, ich hab bei Pegasus Bastian Baker im Vorprogramm kennengelernt, ich hab Luca Little gesehen. Ich ging davon aus, dass die schon irgendeinen guten Support haben würden. Aber so ganz ohne war mir trotzdem sehr lieb. Nachdem ich die neuen Lieder einen Monat davor bereits in Biel gehört hatte, mir gesagt wurde, dass die Setlist noch etwas geändert wurde und auf Facebook bereits zu lesen war, dass Ana Scent Teil der Show sein würde, erwartete ich viel Gutes. Der Platz auf dem Balkon war genial! Die Show gefiel mir nochmals viel besser als damals in Biel. Da in Bern fand ich die Setlist besser. Irgendwie klang in Biel alles viel zu ähnlich zu der vorderen Tour. Nicht, dass das schlecht war. Ich hörs ja gern. Aber mal was anderes ist halt eben schon schön. Und in Bern war die Setlist irgendwie besser zusammengestellt. Die neuen Songs klingen (die meisten zumindest) live einfach toll. Higher, Lay Low, Symptoms etc. Das kann man auf dem Album ja  definitiv nicht von allen behaupten. Vor allem komm ich fast nicht über „Last Night On Earth“ hinweg – der ist live einer meiner absoluten Lieblingssongs, aber auf der CD skippe ich den immer. 🙁 Wie der so enden konnte auf der CD, versteh ich nicht. Aber eben, da klangen sie toll.

SETLIST BERN

1. Intro
2. Higher
3. Rise Up
4. Raise A Hand
5. Drumsolo
6. Who Cares For One
7. Lay Low
8. Other Side
9. Man On Mars
10. Free
11. Miss You Baby
12. Symptoms
13. Easy
14. Skyline
15. I Take It All
16. Digital Kids
17. Light It Up
18. Drum Battle
19. Technology
20. Last Night On Earth

Gut, grundsätzlich würde man sich vielleicht mal ein paar andere Lieder dazwischen wünschen. Mal wieder „Heroes & Champions“, „Listen to the music“, „Be Mine“,  „City Lights“, etc. „Touch the ground“ oder „The Great Unknown“ sollten schon allein drin sein, weil Gabriel da singt. Aber gut: Bei „Free“ war Ana Scent im Background dabei und Noah sang schliesslich „Miss You Baby“ in einer neuen, akustischen Version mit ihr im Duett. Traumhaft! Da dachte ich mir gleich, sie könnten eigentlich mal einen Duettsong zusammen aufnehmen. Allerdings dann vielleicht doch eher mit der ganzen Pegasus-Gruppe involviert. Das wärs!

„Sit down and take it easy. Don’t get stressed by your life…“ hallte es vom Balkon hinten übers ganze Publikum hinweg. Da meinte Noah dann nur, vielleicht müssten sie doch mal die Show ändern, wenn da einzelne Fans gleich selber beginnen und wissen, was kommt. Ich fands genial!  Natürlich kriegten die Beiden für einen Moment die volle Aufmerksamkeit. Ob sie nun wollten oder nicht. Klar, im ersten Moment scheint das möglicherweise peinlich – aber eigentlich zeigt es ja nur, dass eben manche Leute voll dabei sind und das nicht erst seit gestern.

Ja und dann fand ich „Light it up“ wohl einer der schönsten Songs des Abends. Gabriel und Noah an Akustikgitarren, Simon an Mandoline, Stefan an Pauke… genial! Und das Drum Battle, das darauf zwischen Stefan am Schlagzeug und Gabriel an der Pauke folgte, war auch sehr cool. Eigentlich war das Konzert viel zu schnell durch. Hätte es nochmals eine Show gegeben, hätte ich sie mir gleich auch noch angesehen. Jemand, die alle vier Shows gesehen hatte, meinte, es sei da in Bern das beste Konzert gewesen. Da hatte ich wohl Glück. 😉

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